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Körperliche Beschwerden und Psyche.

Wenn Körper und Psyche miteinander in Verbindung stehen.


Vielleicht hast Du selbst schon erlebt, dass sich körperliche Beschwerden in belastenden Zeiten verstärken. Oder dass sich nach einer schwierigen Lebensphase plötzlich Symptome zeigen, die vorher kaum eine Rolle gespielt haben.


Unser Körper und unsere Psyche stehen in ständigem Austausch. Anhaltender Stress, Sorgen, Konflikte oder belastende Erfahrungen können Einfluss darauf haben, wie wir Beschwerden erleben und wie unser Körper reagiert. Das bedeutet jedoch nicht, dass körperliche Beschwerden „nur psychisch“ sind. Sie sind real.


Viele Menschen fühlen sich verunsichert, wenn sie den Zusammenhang zwischen Körper und Psyche hören. Schnell entsteht die Sorge, nicht ernst genommen zu werden oder die Beschwerden würden als eingebildet angesehen. Genau das ist nicht mein Verständnis von Psychotherapie. In meiner Praxis geht es darum, den Menschen als Ganzes zu betrachten. Gemeinsam schauen wir darauf, welche Belastungen aktuell eine Rolle spielen, welche Ressourcen bereits vorhanden sind und wie sich Körper und Psyche gegenseitig beeinflussen können.


Dabei geht es nicht darum, eine körperliche Erkrankung zu erklären oder zu ersetzen. Medizinische Diagnostik und Behandlung bleiben selbstverständlich wichtig. Psychotherapeutische Begleitung kann jedoch dabei helfen, Belastungen besser zu verstehen, den Umgang mit Beschwerden zu verändern und wieder mehr Vertrauen in den eigenen Körper zu entwickeln.


Manchmal entsteht genau dadurch wieder mehr Lebensqualität – nicht weil alle Beschwerden sofort verschwinden, sondern weil sich der Blick auf den eigenen Körper verändert und neue Handlungsmöglichkeiten entstehen.



 
 
 
 
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